120 Minuten. Du stehst neben mir. Verloren, verschoben und eigentlich weißt du gar nicht, was du sagen sollst. Trotzdem stehst du da – zwei Stunden.
Ich sitze neben dir und denke daran, dass es gut ist, dass alles ein Ende gefunden hat. Vor ein paar Wochen, vielleicht auch Monaten.
Wenn einem etwas am Herzen lag, weiß man nie genau, wie lang es her ist.
Ich bin früher gegangen als sonst.
Jetzt sitze ich hier und die Motte, die sich verirrt hat, fliegt immer und immer wieder gegen die Lampe.
Manchmal denke ich, sie könnte ich sein.
Verirrte Motten
Dienstag, 8 April, 2008 von Ada Mitsou
